>Schädlingsbekämpfung

Gerne teilen wir Menschen unseren Wohnraum mit diversen Tieren. Das betrifft Haustiere wie Hunde, Katzen oder Fische. Was aber, wenn ganz andere Tiere oder Organismen sich mit uns Wohn- oder Arbeitsraum teilen? Was, wenn wir sie gar nicht wollen, weil die unerwünschten Untermieter Schäden anrichten? Dann steht eine professionelle Schädlingsbekämpfung an. Unser 11880.com-Gebäudereiniger-Ratgeber verrät Ihnen alles Wichtige über Schädlinge, die verschiedenen Bekämpfungsmethoden und stellt Ihnen die gängigsten Schädlinge vor.

Was sind Schädlinge?

schaedlingsbekaempfung
© AndreyPopov - istockphotos.com

Doch erst einmal die Vorstellung der kompletten Kategorie aller Schädlinge. Wie das Wort schon vermuten lässt, handelt es sich dabei um Wesen, die Schaden anrichten. Das können Schäden an Ihrem Gebäude und seiner Struktur sein, an Ihren Vorräten oder gar an Ihnen selbst. Solche Schäden will natürlich niemand ohne Weiteres hinnehmen, weswegen es professionelle Methoden und Unternehmen zur Schädlingsbekämpfung gibt.

Methoden zur Schädlingsbekämpfung

Jene Unternehmen können verschiedene Maßnahmen ergreifen, um sich die Schädlinge zu greifen. Man unterscheidet dabei zwischen vier verschiedenen Herangehensweisen an eine effektive Schädlingsbekämpfung:

Chemische Schädlingsbekämpfung

Chemische Schädlingsbekämpfung bezeichnet den Einsatz chemischer Substanzen, wie zum Beispiel Insektizide oder Rattengift, um Schädlinge zu vergiften. Diese Methode wird im Volksmund auch als „chemische Keule“ bezeichnet und ähnlich volksnah ist auch die Verfügbarkeit entsprechender Mittel. Viele chemische Erzeugnisse zur Schädlingsbekämpfung sind in Baumärkten, Supermärkten oder auch online erhältlich, viele davon haben aber eine Menge Nachteile:

  • Schädlinge können Resistenz gegen die Gifte entwickeln
  • Die Giftstoffe ziehen in Teppiche, Fassaden oder Polster ein …
  • … und werden von dort wieder nach und nach an die Atemluft abgegeben

Diese Gifte zur Schädlingsbekämpfung sind oftmals keinerlei staatlicher Prüfung oder Zulassungsprozeduren unterworfen und können Giftunfälle oder dauerhafte Schäden auch beim Menschen verursachen. Die Entscheidung für die chemische Schädlingsbekämpfung sollte also gut durchdacht und zudem nur von einem Fachbetrieb durchgeführt werden.

Physische Schädlingsbekämpfung

Vollkommen giftfrei sind die physischen Methoden der Schädlingsbekämpfung. Damit sind vor allem Fallen gemeint, die die Schädlinge körperlich angreifen, wie zum Beispiel der Klassiker Mausefalle. Da diese aber den Tod des Schädlings bedeutet und da dies eigentlich nicht immer das Ziel aller Betroffenen ist, gibt es auch schonendere Wege der physischen Schädlingsbekämpfung, wie zum Beispiel diverse Lebendfallen für Nager oder auch Mäuseplatten, die den Kleintieren von vorn herein den Zutritt versperren. 

Biologische Schädlingsbekämpfung

Sofern dieser Zutritt bereits erfolgt ist, kann die Schädlingsbekämpfung aber auch ganz ohne Gifte oder Fallen erfolgen, und zwar durch eine besonders pfiffige Art und Weise der Schädlingsbekämpfung. Die biologische Schädlingsbekämpfung setzt nämlich auf den Einsatz natürlicher Feinde von Schädlingen. Dies können sowohl Viren, Räuber oder Schmarotzer sein und sogar veränderte Exemplare, die ihrer eigenen Population schaden. Hier sprechen wir nicht etwa davon, bei Mäusebefall eine Katze anzuschaffen, denn die biologische Schädlingsbekämpfung ist nichts für den Privathaushalt. Sie findet eher im landwirtschaftlichen und vorratswirtschaftlichen Kontext statt, wie zum Beispiel in der Gemüse- und Obstproduktion oder auch auf Weingütern und im Handel mit diesen Naturprodukten.

Biotechnisch-physikalische Schädlingsbekämpfung

Ebenfalls natürlich geht es auch bei der vierten Methode der Schädlingsbekämpfung zu: Die biotechnisch-physikalische Schädlingsbekämpfung setzt auch auf eine schonende und naturgebundene Herangehensweise an die Schädlinge. Dabei werden Lockstoffe verwendet, die die Schädlinge ohne Schaden und Gift dazu bringen, den aktuellen Ort zu verlassen. Alternativ werden auch thermische Methoden, etwa Heißdampf oder Wärmeentwesung angewendet, um vor allem insektoide Schädlinge und deren Larven zu bekämpfen.

Welche Schädlinge gibt es?

Damit wäre schon eine der Hauptgruppen der Schädlinge genannt: Insekten. Doch die Klassifizierung der Schädlinge findet nicht nur nach Gattung statt, sondern auch nach dem, was sie beschädigen:

  • Vorratsschädlinge (Schaben, Mäuse, Ratten, Motten)
  • Holzschädlinge (Termiten, Nagekäfer, Pilze)
  • Forstschädlinge (Würmer, Spinner, Käfer, Pilze)
  • Agrarschädlinge (Käfer, Fruchtfliegen, Milben, Läuse)
  • Materialschädlinge (Insekten, Larven, Käfer)

Lästlinge

Doch nicht alle diese ungewollten Untermieter sind auch gleich Schädlinge. Manche sind einfach nur lästig, ohne dabei aber effektiven Schaden zu verursachen. Bevor Sie daher einen Fachbetrieb zur Schädlingsbekämpfung in Ihrer Nähe rufen, rufen Sie sich zunächst in Erinnerung, dass nicht alle Insekten oder Kleintiere Schädlinge sind. Lästlinge, wie etwa Ameisen, haben es auf Süßspeisen, süße Pflanzensäfte oder Blattläuse abgesehen. Entsprechende Ameisenstraßen können Sie durch Ameisenköder oder auch Hefe und Backpulver „versperren“ oder einfach die Verlockungen für die Ameisen entfernen.

Übrigens: Es gibt noch eine Abstufung nach Schädling und Lästling, und zwar Nützlinge. Dies sind zum Beispiel Bienen, die Ihnen effektiv bei der Bestäubung Ihrer Gartenpflanzen helfen oder auch Spinnen, die Schädlinge fressen.

Schädlingen aktiv Vorbeugen

Doch bevor Sie jetzt losgehen, um überall in Ihrem Haus oder Garten Spinnen anzusiedeln: Sie können auch durch diverse weitere Maßnahmen Schädlingen effektiv vorbeugen:

  • Nicht zu viele Vorräte anlegen, diese gut verschließen, kühl lagern und befallenen Vorrat sofort entsorgen
  • Mülltüten gut verschließen und schnell entsorgen
  • Essensreste, Krümel, Mehl schnell entfernen, um Schädlinge gar nicht erst anzulocken
  • Gut lüften
  • Abschreckende Duftstoffe verwenden (Zitrone, Lavendel, Lorbeer, Wacholder)

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